(Tost, Gita)
Na endlich! Ein Sexbuch, das Selbsthilfe mit Erkenntnislust verbindet. Ein Sexbuch, in dem es mehr um Einstellungen als um Stellungen geht. Noch dazu mit Humor und mit offenem Blick für die Folgen sexualisierter Gewalt. Denn "Grins" und "Graus" liegen eng beieinander ... Hier ist die Rede von einer lesbischen Sexualität, in der sich geistige, seelische, körperliche und spirituelle Ebenen des Erlebens mit der Außenwelt verknüpfen, ohne dass dabei die zwischenfraulichen Turbulenzen außer acht geraten. Von den eigenen Erfahrungen ausgehend, vereint Gita Tost anschaulich Theorie und Lebenswelt. Ihr Buch macht Lust - auf ehrliche, offene und verantwortungsvolle Begegnungen.
(Braun, Joachim; Martin, Beate)
Es scheint gerade an der Zeit zu sein, weltweit die Klassiker der Schwulen- und Lesbenbewegung zu überarbeiten. Neben Neuauflagen lesbischer Sexratgeber ist auch das gute alte Coming Out plötzlich wieder ein Thema. Denn gleich mehrere Bücher stoßen Thomas Grossmanns vorzüglichen, aber deutlich überholten Coming-Out-Ratgeber Schwul, na und? in den verdienten Altersruhestand. Gemischte Gefühle dürfte dabei für Prägnanz, Umfassendheit und Wucht den Oscar gewinnen. Es zeugt allein schon von hoher Abstraktionsfähigkeit, hundert Jahre bewegter Frauen- und Schwulenbewegung derart zu komprimieren, dass sie, auf den Punkt gebracht, in ein mitteldickes Taschenbuch passt und sich dennoch flüssig liest. Der Ansatz lautet, Lesben und Schwule nicht länger zu marginalisieren (ohne deren politische Identität in ein liberales Wischiwaschi aufzulösen), sondern das sexuelle Im-Fluss-bleiben von Menschen zu beleuchten. So bietet der Ratgeber auch Heterosexuellen, die mit ihren homosexuellen Anteilen noch im Zwiespalt sind, Hilfestellungen an. Weitere Pluspunkte: Lesbische Themen werden nicht von schwuler Übermacht erdrückt, wofür u.a. der Name Manuela Kay bürgt. Erstmals finden auch türkische Lesben und Schwule, die sich bereits seit längerem zu organisieren beginnen, durch Interviews ihren Platz. Und die Fotos von Norbert Steinkamp sind höchst atmosphärisch. Minus: Fehlende Internetadressen, und manchmal kommt Interessierten das Sexuelle vielleicht etwas zu knallhart an.
(Münder, Kerstin)
Wie leben bisexuell begehrende Frauen? Welche Chancen und Möglichkeiten bieten bisexuelle Erfahrungen? Wodurch unterscheiden sie sich von lesbischer Sexualität, Queer oder Transgender? Zwar gilt es inzwischen häufig als "chic", auch sexuelle Abenteuer mit dem gleichen Geschlecht zu haben. Doch letztlich wurden Sexualität und Leben von Frauen, die Frauen und Männer begehren, bislang weitgehend ignoriert oder als bloße Variante homosexueller Praktiken betrachtet. Kerstin Münder hat mit bisexuellen Frauen gesprochen und herausgefunden, welcher Reiz darin liegt, sexuelle Identität als fließend zu erleben, und welche Freiräume das ermöglicht.
(Pia Werner, Barbara Wörmann)
Dieses Buch dient noch unentschlossenen Mädchen und Frauen als Orientierungshilfe durch den Sturm der eigenen Gefühle, gibt Tips und Informationen und ist der ideale Begleiter zum positiven Coming-Out.
(Maria Schäfgen)
Der Ratgeber für Frauen, die neue Impulse für den Umgang mit Lust und Unlust suchen und ihr Sexualerleben intensivieren möchten. Sexualität ist eine Ressource, die stetig weiter entwickelt werden kann. Dazu gehört, sich selbst besser kennen zu lernen, Einstellungen zu hinterfragen, neue Verhaltensweisen auszuprobieren und zu integrieren. Maria Schäfgen informiert lebensnah und einfühlsam über die weitreichenden Möglichkeiten einer homöopathischen Behandlung und gibt eine allgemein verständliche Einführung in die Geheimnisse des Tantra-Yoga. Die Erfahrungsberichte von Frauen dienen der Veranschaulichung und als Inspiration für mögliche Veränderungsprozesse. Konkrete praktische Hinweise zur Steigerung der Empfindungsfähigkeit bieten der Leserin die Möglichkeit, ihre Sexualität im wahrsten Sinne des Wortes selbst in die Hand zu nehmen
(Michele Atanasoff)
Klappentext
In einem amüsanten Dialog zwischen einer »Vom Beziehungsleben Frustrierten« und einer »Unverbesserlichen Berufsoptimistin« analysiert die Psychotherapeutin Michèle Atanassoff, Spezialistin für Einzel- und Paartherapie mit Lesben, die allseits bekannte und stets unbeantwortete Frage, warum wir immer an die (vermeintlich) »falsche« Frau geraten. Sie erteilt Ratschläge für alle »Lesbenlagen« und erklärt, was wir tun müssen, damit die nächste Frau dann auch tatsächlich »die Richtige« ist .
Astrid Flint
Der zweite Ratgeber für Lesben in Sachen Liebe. Endlich ein Knigge für korrektes Anbaggern und salonfähiges Verhalten auf dem lesbischen Parkett.