Karen-Susan Fessel
In ihrem neuen Erzählband enthüllt Karen-Susan Fessel die kleinen, aber doch aufregenden Geheimnisse des Alltags. Erzählungen zum Schmunzeln und Schmökern, zum Lachen und Lieben. Brilliant erzählt, erotisch, unterhaltsam und mit einer Prise Ironie versehen.
Die Heldin, die wuchtigmassige Hundefrau, lebt im London des 17. Jh. in einer Hütte an den schleimigen Ufern der Themse. Die Hundefrau verdient ihr Geld mit Schaukämpfen und Hunderennen, zu denen sie eigens seltsame Kreaturen aus Wildschwein und Hund heranzüchtet.
Jean Marcy, Kathrin Jurgenowski
Meg Darcy auf den Friedhöfen: Auf den Friedhöfen von St. Louis wurden in letzter Zeit drei frische Leichen gefunden alles ermordete obdachlose Frauen. Meg Darcy registriert mit Unbehagen, dass dieser Serienmörder die Polizei von Saint Louis anscheinend überfordert. Oder fehlt den Opfern die Lobby, die die Ermittlungen vorantreiben könnte? Die sympathische Meg Darcy jagt nicht nur den den Friedhofsmörder, sondern trifft auch auf die eiskalt-schöne Polizistin Lindström: erzählt in allerbester Hardboiled- und Lesbenkrimitradition!
Julia Arden
Kundenrezensionen: Nettes Urlaubsbuch. Ein nettes Buch, das sehr einfach und unkompliziert geschrieben ist.Es ist kein Meisterwerk und die Autorin ist bestimmt kein Shakespeare, dennoch schreibt sie mit Herz. Ich konnte mich für die beiden Hauptcharaktere und ihre Gefühlswelt begeistern.
Eine leichte, romantische Kost mit Happy End, die ich gerne für eine Auto-/Flugzeugreise oder Strand empfehle....
Anne Holt
Kurzbeschreibung: Als Synne zum ersten Mal ihre neue Chefin sieht, verliebt sie sich Hals über Kopf. Doch die fünfzehn Jahre ältere Rebecca ist verheiratet und hat vier Kinder, die sie über alles in der Welt liebt. Die beiden Frauen beginnen eine leidenschaftliche Affäre. Als Rebeccas Mann schließlich ihr Verhältnis entdeckt, zerbricht die Ehe. Auch nach vielen Jahren können Rebeccas Kinder nicht akzeptieren, dass ihre Mutter eine Frau liebt, und es kommt zur tragischen Katastrophe … Glaubwürdig und berührend erzählt Anne Holt von der Liebe zweier gegensätzlicher Frauen, von Schuld und Verantwortung.
Andrea Schröder
Siegessäule, August 2006
Normalerweise wäre so ein Buch die perfekte Klolektüre. 426 mehr oder weniger kurze Zitate von 164 mehr oder weniger bekannten Lesben. Hintereinander weggedruckt. So ein Buch schlägt man wahllos auf, liest ein paar Sätze, findet den einen amüsant, den anderen doof, und dann klappt man es wieder zu. Normalerweise. Bei "Smaragdgrüne Worte", einer Zitatensammlung lesbischer und bisexueller Frauen und Transgender, herausgegeben von Andrea Schroeder, funktioniert das allerdings nicht. Denn diese kleine Schatztruhe ist kein bloßes Stückwerk - sie erzählt eine ganze Geschichte weiblicher Homosexualität, von Johanna Elberskirchen ("Sind wir Frauen der Emanzipation homosexual - nun dann lasse man uns doch", 1904) bis Anne Holt ("Die wirklich relevanten Probleme sind Aids in Afrika und Armut und nicht das Adoptionsrecht für Lesben und Schwule", 2004). Kapitel wie "Coming-out", "Sexualität" und "Tod" bündeln die Zitate zu bestimmten Themen und machen das Lesen noch spannender. Wer damit auf dem Klo anfängt, wird dort lange bleiben.
Milenka ist Installateurin von Beruf und sieht viele Häuser von innen. In der Begegnung mit der jungen, exzentrischen Mascha erlebt sie die Liebe, die zerstörerische Macht sexueller Gewalt - und den Tod. Im Haus am Fluss wartet eine andere Liebe auf sie. Bei Anna taucht die Vergangenheit aus der Strömung auf. Als Milenka schließlich alle Fäden entwirrt hat, weiß sie, wo sie ihr Netz auslegen muss. Eine packend erzählte Geschichte von Liebe und Hass, von Freundschaft und Vergeltung.
Autorenporträt
Andrea Keller studierte Kommunikationsdesign, Pädagogik und freie bildende Kunst. Seit 1993 ist sie frei schaffende Grafikerin, hält Lehrveranstaltungen und leitet zahlreiche Kurse und Workshops.