... Eine unerhörte Affäre ... Eine Frau namens Alice wohnt ganz kleinbürgerlich mit einem guterverdienenden Mann, drei Kindern bald in einem kleinen Häuschen in einem idyllischen englischen Dörfchen. Trotzdem ist sie keineswegs glücklich. Wie auch, kaum im neuen Häuschen angekommen, macht sich der liebe Ehegatte an das reiche Nachbarstöchterchen Clodagh ran. Doch Clodagh ist weißgöttin nicht an ihm interessiert sondern eher an seiner Frau. Nichtsahnend wird Clodagh zum ständigen Hausgast und die beiden Frauen freunden sich erst an und später gibts auch noch eine sexuelle Geschichte. Doch irgendwann stellt sich Alice die Frage, ob sie nun endlich das gefunden hat was sie glücklich macht. Die beiden Frauen werden zum Mittelpunkt des Dorfklatschs und der Ehegatte fängt an mißtrauisch zu werden.
"Im Zeichen sind deutlich: Teenie Megan mag kein Fleisch, sie hört gerne Melissa Etheridge und wenn sie ihren Freund küsst, denkt sie an ihren Cheerleader-Kolleginnen. Grund genug, sie in das Umerziehungslager "True Directions" einzuweisen. Im Camp soll Megan mit anderen verwirrten Seelen in einem Fünf-Stufen-Programm das wahre Hetero-Dasein eingetrichtert bekommen. Auf dem Programm stehen Kochen, Putzen und Sitzhaltung, für die Jungs gibt es Holzhacken, Autoreparatur - und Sitzhaltung. Was die Campleitung allerdings nicht bedacht hat, ist, dass man(n)/frau unter unter Gleichgesinnten erst so richtig auf den Geschmack kommt. Zumal Trainer Mike, grandios besetzt mit Vogue-Model und Supertunte RuPaul, einst selbst mal schwul war und nicht nur einmal seine wahren gefühle unterdrücken muss. Ja, in Wahrheit brodelt das Camp nur so von Homosexualität. Nachts besuchen die Jungs und Mädels heimlich die nahegelegene Schwulen- und Lesbendisco und es kommt wie es kommen muss: Megan verknallt sich - die Jungs und Mädels verlieben sich in ihresgleichen. Bei der offiziellen Abschiedsfeier des Camps für die "Umprogrammierten" kommt es zum großen überraschenden Finale..."
Als "The Watermelon Woman" wird eine schöne, schwarze Schauspielerin der 30er Jahre, deren wirklicher Name Fae Richards ist, im Nachspann aller Filme aufgeführt, in denen sie mitwirkte. Die Frage nach dem Warum fasziniert die junge schwarze Filmemacherin Cheryl (Cheryl Dunye) aus Philadelphia. Sie möchte das Geheimnis um die inzwischen vergessene Fae lüften und hält ihre Entdeckungsreise dokumentarisch mit der Kamera fest. Ihre Recherche führt sie unter anderem in die Untiefen eines lesbischen Archivs mit äusserst strikten Benimmregeln und zu Camille Paglia, die sich in einer ihr eigenen Wortlawine über die subversive Bedeutung des Symbols der Wassermelone ergeht. Natürlich muss sich Cheryl, wie die meisten angehenden Filmemacherinnen, mit einem Job über Wasser halten. Sie arbeitet in einer Videothek, wo sie die schöne neue Kundin Diana (Guin Turner aus "Go Fish") kennen und lieben lernt. Während Cheryls Videoprojekt Formen annimmt und sie sich der rätselhaften und komplexen Figur von Fae Richards immer mehr annähert, entwickelt sich zwischen ihr und Diana eine heiße Liebesaffäre. Der Film beglückt mit einer der aufregendsten lesbischen Sex-Szenen der letzten Jahre, die an höchster Stelle, im amerikanischen Kongress, für Aufregung sorgte. "The Watermelon Woman" wurde sowohl vom Publikum als auch von der Kritik begeistert aufgenommen. Das es sich dabei um eine Pseudo-Dokumentation handelt, die Fiktion und Reales munter vermischt und von Cheryl Dunye humorvoll als Dunyementary bezeichnet wird, tat dem Beifall keinen Abbruch. Denn, wie die Dunye so schön sagt: "Sometimes you have to create your own history".
"Alex Lee ist eine erfolgreiche Bankfrau und nachts eines der bestbezahltesten Callgirls. Eines Abends trifft sie Bruno, einen der skrupellosesten Gangsterbosse der Unterwelt. Sein Spezialgebiet heißt Geldwäsche. Bruno ist von Alexs ausgefallenen Sexpraktiken begeistert. Doch er hat Angst, sie könnte eine FBI-Agentin sein, die man auf ihn angesetzt hat. Er schickt Tony, seinen eiskalten Bodyguard, um sie zu überprüfen. Doch nicht Alex, sondern Tony arbeitet Undercover für das FBI. Er weiß, daß Bruno 169 Millionen Dollar Schwarzgeld erwartet und Alexs Bank für seine Geschäfte benutzen will..."
HBO sorgte für Aufruhr, als If These Walls Could Talk ausgestrahlt wurde. Handelte es sich doch um ein Porträt dreier Frauen, die alle zu verschiedenen Zeiten im gleichen Haus lebten und ungewollt schwanger waren. Dasselbe Prinzip macht sich HBO nun für das Sequel zu Nutze. Dieses Mal stehen jedoch Frauen, die Frauen lieben, im Mittelpunkt des Interesses. Die drei Geschichten in If These Walls Could Talk 2, sind allerdings nicht von gleichwertiger Qualität. Die erste Geschichte ist bei weitem die kraftvollste und bewegendste. Sie spielt 1961 mit Vanessa Redgrave als Frau, die zur Witwe wird, als ihr Partner mit 50 Jahren plötzlich stirbt. Redgrave ist phänomenal und allein ihr Part macht diese Fortsetzung sehenswert. Der zweite Teil führt den Zuschauer in das Jahr 1972: Michelle Williams erscheint der Umgang mit den sexuellen Gepflogenheiten der schwulen Gemeinschaft zunehmend komplexer, als sie sich in eine jungenhafte Frau verliebt (gespielt von Chloë Sevigny). Die dritte Episode schließlich ist die modernste. Die Handlung ist im Jahr 2000 angesiedelt. Porträtiert wird ein zeitgemäßes lesbisches Paar (Sharon Stone und Ellen DeGeneres), das fest entschlossen ist, ein gemeinsames Baby zu bekommen. Die seichte Geschichte beeinträchtigt zwar ein wenig den ernsteren Anspruch der ersten beiden Episoden, dennoch kann HBO mit dieser Mischung erneut beweisen, sich an der Spitze des modernen Filmemachens zu befinden. Der gewagte Film will und leistet beides: Er provoziert und unterhält. --Jenny Brown
Camille unterrichtet klassische Mythologie an einem christlichen College und hat eine heimliche Beziehung mit ihrem charismatischen Kollegen Martin. Beide sollen die Leitung des Colleges übernehmen, einzige Bedingung, sie müssen verheiratet sein. Camille hat zwar nichts gegen eine Heirat, aber massiver Druck bringt ihre rebellische Seite zum Vorschein. Als sie die junge Petra kennenlernt, die nicht nur Mitgefühl, sondern auch spontanes Verlangen für sie empfindet, gerät Camilles Leben stark ins Schwanken. Petra ist Illusionistin im Circus of Sorts", der unter dem Motto "Seltsamer als Phantasie, wahrer als das Leben" durch die Lande zieht. Als sie schließlich weiterziehen muß, und Martin hinter das Geheimnis der beiden kommt, muß sich Camille entscheiden..."